Lernen Sie mich kennen . . . Johannes Krug

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Johannes Krug wirbt vor Ort für Europa

Vorweg: Ich kandidiere als praktizierender Christ für die CDU, in der schon mein Großvater und meine Mutter politisch aktiv waren. Geboren wurde ich am 21. Januar 1966 in Durlach. Wenige Monate später erfolgte der Umzug nach Rüppurr, wo ich mit meinen beiden Brüdern aufwuchs und zur Schule ging. Ich war lange Jahre an meiner Heimatpfarrei Ministrant, Leichtathlet im Postsportverein und begeisterter, leider nicht sehr begabter Fußballer bei der DJK Rüppurr. Zur Schule bin ich, von der einen oder anderen Lateinarbeit abgesehen, immer gerne gegangen, was glücklicherweise auch heute noch der Fall ist.

Mein beruflicher Werdegang …
Nach Abitur und Wehrdienst habe ich ein zweijähriges Studium der Philosophie und katholischen Theologie in München begonnen, das ich mit einem B. A. abschloss. Anfang 1989 wechselte ich an die Universität Heidelberg, um dort mit dem Ziel Lehramt an Gymnasien Geschichte, Politik und Anglistik zu studieren. Dazu kamen noch Kurse in Soziologie, Erziehungswissenschaften, Fachdidaktik und vor allem Volkswirtschaft. Letztere ist meines Erachtens für ein richtiges Verständnis von Geschichte und Politik unentbehrlich. Drei Jahre habe ich als hilfswissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für amerikanische Geschichte gearbeitet und war Stipendiat der KAS.

… und der politische.
Erste politische Ämter habe ich wenige Monaten vor dem Fall der Mauer im Kreisvorstand der JU-Karlsruhe übernommen, nachdem ich seit 1979 jeden Wahlkampf der CDU in Karlsruhe aktiv mitgemacht hatte und 1981 Mitglied der JU geworden war. Höhepunkt dieser Jahre war zweifelsohne der Volkskammerwahlkampf in der Karlsruher Partnerstadt Halle noch zu Zeiten einer untergehenden DDR (Februar / März 1990), der weit abenteuerlicher war als meine Bundeswehrzeit. Von 1991 bis 1995 habe ich im Vorstand der Deutsch-Kroatischen Gemeinschaft Karlsruhe und Umgebung e. V. dabei helfen können, unzählige Hilfstransporte in die Region zu organisieren. Dass fast unmittelbar nach dem Ende der deutschen und europäischen Teilung ein langjähriger Krieg in Südosteuropa ausbrach, hat mir verdeutlicht, wie wichtig und immer noch aktuell das Friedensprojekt vereintes Europa ist.

Beruf …
Berufserfahrung der besonderen Art habe ich am Ende meines Studiums als Assistant Teacher in England gesammelt, als ich neun Monate Deutsch an einer sozialen Brennpunktschule nördlich von London unterrichten konnte, in der sich Sozial- und Migrationsprobleme konzentrieren. Etwas Derartiges habe ich an einer Schule seither nicht mehr erleben müssen.
Seit nunmehr mehr als einem Jahrzehnt bin ich Lehrer. Seit September 2001 arbeite ich als Studienrat am Theodor-Heuss-Gymnasium in Pforzheim und unterrichte die Fächer Englisch, Geschichte, Gemeinschaftskunde und Geschichte bilingual (Unterrichtssprache Englisch) – eine Arbeit, die mir viel Freude bereitet.

… und mein sonstiges Engagement.
Außerdem engagiere ich mich im Freundeskreis Karlsruhe – Temeschburg / Temeswar für unsere Partnerstadt in Rumänien und bin weiterhin in der Deutsch-Kroatischen Gemeinschaft aktiv. In den letzten Jahren galt, abgesehen von der politischen Arbeit, mein Hauptengagement allerdings der Menschenrechtsarbeit. Ich gehöre dem Arbeitskreis Religionsverfolgung / Verfolgte Christen der IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) in Karlsruhe an. Ich bin immer aufs Neue überrascht, dass man als kleine Gruppe damit vielen Menschen helfen kann, die auch aufgrund unseres Engagements z. B. aus der Haft entlassen werden oder ausreisen dürfen. Dabei bedarf es einen langen Atem, der mir – abgesehen von einem Menschenrechtslauf – bisher noch nicht ausgegangen ist.
Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Lesen, Schreiben und Sport. Meine Freundschaften sind mir wichtig, auch wenn die meisten meiner Freunde aus beruflichen Gründen über die halbe Welt verstreut sind. Das hat den Vorteil, dass ich in meinen Ferien zwischen Dubai, Kairo, Paris, Zürich, Köln, Oxford und München viel herum komme. Glücklicherweise sind einige in Karlsruhe bzw. vor unserer Haustür in Heidelberg geblieben. Ins neuseeländische Auckland bin ich bisher leider nur per Email und Telefon vorgedrungen, woran sich in absehbarer Zukunft nichts ändern wird.

2009 – Unterwegs als Kandidat
Aufgewachsen in einer politischen Familie, habe ich von Beginn an Diskussionen geliebt und mache seit der ersten Direktwahl zum Europaparlament 1979 gerne Wahlkampf. Gerade im Straßenwahlkampf kommt man eben mit den unterschiedlichsten Leuten ins Gespräch, was mir auch hilft, Bodenhaftung zu bewahren.
Unser christliches Menschenbild und ein Politikansatz, der sich am Ergebnis messen lassen will, waren in den letzten 60 Jahren das Erfolgsrezept der CDU in Stadt, Land und Bund. Ich glaube, dass ich durch meinen beruflichen Werdegang, meine langjährige Tätigkeit in der Karlsruher Kommunalpolitik, u. a. als stellvertretender Ortsvorsitzender, Mitglied im CDU-Kreisvorstand, Schatzmeister der MIT und Vorsitzender des AK-Grundsatzfragen und Menschenrechte, das Rüstzeug habe, als Europa- und Stadtratskandidat dazu beizutragen, dass in Karlsruhe weiterhin eine pragmatische und erfolgreiche Politik betrieben werden kann. Weder unsere Stadt noch Europa taugen für ideologisch motivierte Abenteuer.
 
Dafür bitte ich Sie um Ihr Vertrauen und
Ihre Stimme am 7. Juni.

Ihr Johannes Krug,
CDU-Kandidat für das Europaparlament,
Listenplatz 19, und den Stadtrat, Listenplatz 16.